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Herzlich Willkommen bei der Gemeinde Nalbach!


 

Vorschlag von Schöffen und Jugendschöffen im Wahljahr 2019

Im ersten Halbjahr 2018 werden bundesweit die Schöffen und Jugendschöffen für die Amtszeit von 2019 bis 2023 gewählt. Gesucht werden in unserer Gemeinde  insgesamt 18 Frauen und Männer, die am Amtsgericht Lebach und Landgericht Saarbrücken als Vertreter des Volkes an der Rechtsprechung in Strafsachen teilnehmen.

 Weitere Infos dazu HIER

 

 


 

 

Datum

Ort

Veranstaltungsname

Uhrzeit

Sonstiges

20.01.2018

Bilsdorf Steinberghalle

Gala-Kappensitzung

20.11 Uhr         

Eintritt 10 €

27.01.2018 

Michaelshalle Körprich

Kindermaskenball

15.11 Uhr

Eintritt 1,50 €

27.01.2018 

Michaelshalle Körprich

Baustellenball

20.11 Uhr

Eintritt 1,50 €

02.02.2018

Nalbach Litermonthalle

Kappensitzung der Faasendbozen

20.11 Uhr

Eintritt 10 €

02.02.2018

Piesbach Kirchberghalle

1. Kappensitzung

20.11 Uhr

Eintritt 8 €

02.02.2018               

Nalbach Tennisheim

Närrischer Länderabend

ab 18 Uhr

03.02.2018

Piesbach Kirchberghalle

2. Kappensitzung

20.11 Uhr

Eintritt 10 €

04.02.2018

Nalbach Litermonthalle

Kinderbozenball

15.11 Uhr

Eintritt 2 €

08.02.2018

Nalbach Litermonthalle

Kinderkostümfest

15.11 Uhr

08.02.2018

Piesbach Dorfstube

Hausball beim Tille

20.11 Uhr

09.02.2018

Bilsdorf Steinberghalle           

Kindermaskenball

15.11 Uhr

09.02.2018

Nalbach Litermonthalle

HVV Kappensitzung

19.11 Uhr

11.02.2018

Nalbach

Fasendumzug, anschließend After Zuch Party

15.11 Uhr

11.02.2018

Bilsdorf

Fasendumzug, anschließend Treiben mit Da Capo

15.11 Uhr

12.02.2018

Piesbach

Rosenmontagsumzug, anschließend Treiben mit Da Capo

15.11 Uhr


Dorfmitte Nalbach - Baubeginn und geänderte Verkehrsführung

Start des ersten und zweiten Bauabschnittes rund um das Kirchenumfeld und die neue Kreissparkasse

Der zentrale Ortsmittelpunkt von Nalbach ist der Hubertusplatz. Hier laufen wichtige Wege zusammen und bei Festen und Veranstaltungen im Jahresverlauf ist er immer wieder Mittelpunkt. Die Bedeutung dieses Platzes für die Gemeinde wurde in Bürgerworkshops herausgearbeitet und findet sich im Gemeindeentwicklungskonzept (GEKO) wieder. Abgeleitet aus dem GEKO wurde in der Vergangenheit im teilräumlichen Entwicklungskonzept (TEKO) geplant, wie genau der Hubertusplatz als zentraler Entwicklungsschwerpunkt für Nalbach zu sehen ist. Nun, nach langer Planung und Abstimmung zwischen Gemeinde Nalbach, der KSK Saarlouis und auch der Kirchengemeinde St. Peter und Paul, wird mit den Baumaßnahmen begonnen, die das Zentrum von Nalbach verändern sollen. Wirkt der neue KSK-Bau im ersten Moment dominierend in den Augen von vielen Bürgern, verbirgt sich dahinter doch der Gedanke, die Ortsmitte klarer nach Funktionen zu trennen. Während der Hubertusplatz selbst als öffentlicher Markt- und Veranstaltungsort gesehen werden kann, befindet sich der Kirchenvorplatz zukünftig in geschützter, introvertierter Lage. Nach wie vor wird der Hubertusplatz als Parkplatz genutzt werden können. Die ersten zwei Bauabschnitte der Umgestaltung beginnen in der nächsten Woche.

Veränderungen des Kirchvorplatzes

Im Mittelpunkt des ersten Bauabschnittes steht der Kirchplatz. Dieser ist mit dem KSK-Gebäude räumlich nun deutlich von der restlichen Ortsmitte abgetrennt. Die erhöhte Ebene vor dem Kirchenportal soll so angelegt werden, dass hier Raum für Versammlungen und Veranstaltungen entsteht. Eine Freitreppe trennt den Vorplatz zum öffentlichen Straßenraum der Hubertusstraße. Sitzmöglichkeiten werden in diesem Bereich neu geschaffen und eine Infostele für Kirche und Gemeinde bietet zukünftig die Möglichkeit, Veranstaltungen anzukündigen oder auf touristische Besonderheiten hinzuweisen. Ein einheitlicher Belag sorgt dafür, dass die Kirchplatzflächen optisch mit dem Sparkassenumfeld harmonieren. Entlang der Fassade der KSK wird eine schwach geneigte Rampe einen barrierefreien Zugang zur Kirche ermöglichen. Einen besonderen Ort der Ruhe jenseits des hektischen Straßenlebens wird zukünftig der Kirchgarten bieten, in dem auch die Pastorengräber zu finden sind.

Umfeld der Kreissparkasse

Der zweite Bauabschnitt widmet sich dem Umfeld der Sparkasse. Um das Gebäude herum wird ein beiger Betonstein gelegt, der auch die unterschiedlichen Gefällesituationen ausgleichen kann. Besonders wichtig für viele Bürger sind die Parkmöglichkeiten in der Ortsmitte. Deshalb werden entlang der Piesbacher Straße, vorbei am KSK-Gebäude,  neun öffentliche Parkplätze entstehen. Zusätzlich wird es zwei weiter Kurzzeitparkplätze geben. Auch die Straßenverkehrsführung wird im Laufe der Baumaßnahmen an die neugestaltete Ortsmitte angepasst werden.

Veränderte Verkehrsführung

Mit Beginn der Bauarbeiten wird die Verkehrsführung im Bereich der Piesbacher Straße ab Montag, 20.11.2017 geändert.  Die Piesbacher Straße wird vorübergehend zur Einbahnstraße mit Fahrtrichtung Piesbach. Die Umleitung erfolgt über die Hauptdurchfahrtsstraße in Piesbach sowie über den Lehweg und die Sportplatzstraße. Betroffen von dieser Maßnahme sind auch der Schulbusverkehr sowie der reguläre Linienverkehr.
(siehe Fotos)


 

Himmelsleiter gesperrt!

Seit mehreren Wochen ist die Himmelsleiter am Litermont  aus Gründen der Verkehrssicherheit gesperrt. Grund für die Sperrung ist ein marodes Geländer.

Da sowohl der Neubau der Leiter sowie die notwendigen Reparaturarbeiten erhebliche Kosten verursachen und noch nicht abzusehen ist, wann die hierzu erforderlichen Gelder zur Verfügung stehen werden, kann mit den Arbeiten noch nicht sofort begonnen werden.

Daher ist damit zu rechnen, dass die vollständige Sperrung der Leiter für einen längeren Zeitraum notwendig sein wird.

Wir bitten um Beachtung und ihr Verständnis.


Büroräume im Rathaus zu Vermieten

 

Weitere Informationen können hier eingesehen werden.

 

 


Wohnraum zu Vermieten

  

Die Gemeinde Nalbach bietet derzeit freien Wohnraum zur Miete an.

Derzeit verfügbare Immobilien können Sie hier sehen.

 




Resolution des Nalbacher Gemeinderates zum Thema Ewigkeitskosten und -lasten des Bergbaus

Aktuell wird im Saarland eine heftige Debatte um die Ewigkeitskosten und -lasten des Bergbaus und die damit eng verknüpften Frage der Grubenwasserhaltung geführt. Vor dem Hintergrund, dass es sich bei der Bewältigung der Ewigkeitslasten des Steinkohlenbergbaus und den damit verbundenen Genehmigungsverfahren um die sicherlich wichtigsten und nachhaltigsten Zulassungen im saarländischen Bergbau handelt hat der Gemeinderat der Gemeinde Nalbach in seiner Sitzung am 26.09.2014 folgende Resolution verabschiedet:


Im Zuge der Generationengerechtigkeit und mit dem Ziel einer nachhaltigen und stabilen Antwort auf die bergbaupolitischen Fragestellungen im Zusammenhang mit den Ewigkeitslasten des Steinkohlenbergbaus fordert die Gemeinde Nalbach:

  •  
    Parallel zur Aufstellung eines Wasserhaltungskonzepts muss die Aufstellung eines allen fachlichen wie rechtlichen Anforderungen genügenden Betriebsplans (Rahmenabschluss- bzw. Abschlussbetriebsplans) für sämtliche Bergwerke des Saarreviers gemäß § 53 BBergG erfolgen, der die mit dem Grubenwasseranstieg verbundenen Fragen dergestalt regelt, dass die in § 55 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 bis 13 und Absatz 2 BBergG bezeichneten Zulassungsvoraussetzungen erfüllt sind und damit insbesondere gemeinschädliche Einwirkungen im Sinne des § 55 Abs. 1 Satz 1 Nr. 9 BBergG durch das ansteigende Grubenwasser nicht zu erwarten sind. Die Aufstellung eines solchen (Rahmenabschluss- bzw. Abschluss-) Betriebsplans ist mit einer Umweltverträglichkeitsprüfung zu verbinden, deren Ergebnisse im Rahmen der Zulassung des Betriebsplans zu berücksichtigen sind.

  • Von der Landesregierung, der RAG AG sowie der RAG Stiftung ist eine im höchsten Maße transparente Vorgehensweise bei allen Verfahrensschritten zu gewährleisten, die mit dem Auslaufen des aktiven Bergbaus und der Bewältigung der Ewigkeitslasten des Steinkohlenbergbaus einhergehen.

  • Bei der Aufstellung von Konzepten und Betriebsplänen sind alle heute bekannten oder absehbaren Optionen zu berücksichtigen und zu bewerten. Der aktiven Teilhabe aller Betroffenen (Kommunen, Unternehmen, Bürgerinnen und Bürger, eingetragene Verbände, Gemeinschaften der Bergbaubetroffen, etc.) ist dabei in besonderer Weise Rechnung zu tragen.

  • Grundlage eines Wasserhaltungskonzeptes der RAG AG bzw. der RAG Stiftung müssen Fachgutachten und Risikobewertungen sein, die neutral und wissenschaftlich fundiert in einem Modell zur Neuorganisation der Grubenwasserhaltung in der Primsmulde sowie allen Gruben des Saarreviers münden. Dieses Modell muss garantieren, dass keine negativen, großflächigen Auswirkungen und Gefahren für Mensch, Umwelt, das Grundwasservorkommen und die Sachgüter Dritter entstehen. Die Umsetzung der Maßnahmen muss mit ausreichenden und geeigneten Monitoringmaßnahmen langfristig überwacht werden. Die jeweiligen Prozesse müssen jederzeit aufzuhalten sein, wie auch die Wiederherstellung des „Status Quo“ zum Ende des Bergbaus jederzeit möglich sein muss.

  • Zu allen Anträgen sind seitens der Landesregierung zwingend externe, neutrale Fachgutachten zur Verifizierung der vorgelegten Daten einzuholen. Über das Ergebnis der Verifikation sind die betroffenen Kommunen und oben aufgeführten Interessenvertreter ausführlich zu informieren und zu hören.
  • Wegen der tektonischen Besonderheiten im Abbaugebiet und der realistischen Gefahr erneuter Erdbeben durch den Grubenwasseranstieg in der Primsmulde ist das Seismographennetz, das bis nach dem bergbaubedingten Erdbeben am 23.02.2008 im Abbaugebiet installiert war, wieder aufzubauen, zu erweitern und von neutralen Institutionen (z.B. Universitäten) zu betreiben. Die Daten sind für die Öffentlichkeit frei zugänglich – in Echtzeit – im Internet abzubilden.
  •  
    Das Bergamt Saarbrücken wird aufgefordert, die Zulassung des Sonderbetriebsplans vom 19.02.2013 der RAG AG für den kontrollierten Anstieg des Grubenwassers im ehemaligen Abbaugebiet Primsmulde des Bergwerks Saar außer Kraft zu setzen. Erst nach Erarbeitung, Prüfung und Bewilligung eines tragenden Konzeptes zur Grubenwasserhaltung, das auch im Sinne der Generationengerechtigkeit Bestand haben kann, kann die Flutung ggfls. wieder aufgenommen werden. Bis zu einer einvernehmlichen Lösung der in dieser Resolution beschriebenen Problematik und Sachlage ist die RAG AG aufzufordern, die Grubenwasserhaltung im Bergwerk Saar dergestalt wieder aufzunehmen, dass ein weiterer Anstieg des Grubenwassers verhindert bzw. der status quo der während der ursprünglichen Betriebstätigkeit vorhandenen Wasserstände wieder erreicht wird.