Mottenborn in Bilsdorf

Mottenborn Bilsdorf

Mit der Komplettsanierung und Erneuerung der Kneipp-Anlage „Mottenborn“ soll der wichtige Naherholungsquell für die Bilsdorferinnen und Bilsdorfer wieder aufleben und zu einem attraktiven Freizeitort für die Menschen in unserer Gemeinde umgestaltet werden.

Dabei sieht die Planung vor, die Wasserzapfstelle, die viele Menschen aus nah und fern anzieht (obwohl das Wasser keine Trinkwasserqualität hat), näher an die angrenzende Landstraße 337 zu verlegen, um Störungen für die erholungsuchenden Besucher des Kneipp-Beckens auszuschließen. Parktaschen entlasten den an der L337 vorbeiführenden Radweg.

Die Kneipp-Anlage selbst wird ein hochmodernes ovales Becken aus Beton erhalten, das von Ruhebänken umsäumt ist. Aus seinem Überlauf wird eine Wasserrinne gespeist, die in ihrem Verlauf zur L337 hin in ein Wasserrad sowie ein Stauwehr als Attraktion gerade für Familien mit jüngeren Kindern vorsieht. Ein an dieser Rinne gelegenes Armbecken rundet die Kneipp-Anlage ab.

Damit die Bilsdorferinnen und Bilsdorfer wieder einen naturbelassenen und kurzen Fußweg zu ihrem „Mottenborn“ erhalten, wird der alte Fußweg vom Steinberg aus durch den Bilsdorfer Wald reaktiviert. Diese und weitere Teilarbeiten werden ehrenamtlich vom Ortsrat Bilsdorf sowie zahlreichen Helfern aus Vereinen und Bevölkerung durchgeführt, mittlerweile ein Markenzeichen Nalbacher Dorfentwicklungsprojekte. Auch die spätere Unterhaltung der Anlage wird ehrenamtlich organisiert sein.

Noch im Jahr 2010 soll die Anlage fertiggestellt sein.

Dorfgemeinschaftshaus Bilsdorf

Durch den Umbau des katholischen Kindergartens „Herz-Jesu“ soll in naher Zukunft ein neues Dorfgemeinschaftshaus für die gesamte Gemeinde entstehen. Dieses wird gemeinsam mit der Steinberghalle sowie dem Feuerwehrgerätehaus den kulturellen Mittelpunkt des Ortes bilden. Hier werden Vereine und Gruppen eine neue Heimat finden, aber auch gemeindliche Veranstaltungen, Kleinkunst und private Feierlichkeiten sollen hier möglich sein.

Dorfmitte Körprich

Dorfzentrum Körprich

Der Schaffung einer hochattraktiven Dorfmitte für den Ortsteil Körprich kommt eine zentrale Bedeutung für die soziale und wirtschaftliche Entwicklung dieses Ortsteils zu. Das bislang fehlende Ortszentrum soll in der Verbindungsachse Feuerwehrgerätehaus/Michaelshalle/Pfarrhaus/ Gasthaus Spurk bis hin zur Prims entstehen.

Erste Anfänge, sind bereits gemacht. So wird das Gasthaus Spurk seine historische Fassade aus dem Beginn des 20. Jahrhunderts zurückerhalten. Zwischen Bahnhofstraße und Uferstraße entsteht ein Treffpunkt, der Jung und Alt zum Verweilen einlädt, Einkaufsmöglichkeiten bietet und durch Erweiterung der gastronomischen Möglichkeiten sowie einen Bouleplatz Gemütlichkeit ausstrahlt.

In einem zweiten Bauabschnitt werden im Bereich des jetzigen Pfarrgartens den Wochenmarktbetreibern neue Möglichkeiten geboten. Damit wird das Nahversorgungsangebot deutlich aufgewertet – gerade in unserer ständig älter werdenden Gesellschaft ein wichtiger Standortfaktor.

Schließlich wird in einem dritten Bauabschnitt die Prims touristisch belebt und das Freizeitangebot vor Ort gestärkt, um zunehmend Gäste für Körprich zu begeistern.

 

Ecke Kapellen-Jächterstraße in Körprich

Der Mitte der 80er Jahre gebaute Platz an der Ecke Jächterstraße – Kapellenstraße, wird neu gestaltet. Dabei wird das Motiv des ehemaligen Dorfbrunnens aufgegriffen und mit einer Brunnenkaskade neu angelegt. Ruhebänke, eine Grünfläche sowie kleinere Anpflanzungen runden das neue Ensemble ab. Damit entsteht an diesem wichtigen Knotenpunkt ein schöner kleiner Platz, der Gemütlichkeit und Ruhe ausstrahlt.

Nalbach "Kunst im Kreisverkehr"

Kunst im Kreisverkehr

Kreisverkehrsplätze dienen normalerweise nur dem schnelleren Verkehrsfluss, nicht so der Nalbacher Kreisel an der Primsbrücke. Zeitgenössische Kunst wird für den Betrachter erfahrbar gemacht.

Mittels wechselnder Aufstellungen künstlerisch gestalteter Fahnen in der Kreiselmitte wird der Kreisel selbst zum Kunstwerk und darüber hinaus zur großen Open-Air-Vernissage.

Die Ausstellungen wechseln etwa alle drei Monate und werden in Zusammenarbeit mit dem Institut für aktuelle Kunst in Saarlouis zu einer Plattform für interessante Kunst im öffentlichen Raum, und dies an einem ganz ungewohnten Ort.

Zwischen den Ausstellungen präsentiert die Gemeinde mit ihren Fahnen ihre touristischen Attraktionen und Zielsetzung als Klimaschutz-Gemeinde und weist auf die verschiedenen Dorfentwicklungsprojekte in den Ortsteilen hin.

Vitales Dorf Piesbach - Kirchberghang

Kirchberg
Kirchberg Piesbach

Bereits von weitem sichtbar ist der Kirchberghang mit der  Kirche „St. Johannes der Täufer“ sowie der Kirchberghalle. Seine Neugestaltung ist das zentrale Thema für den Ortskern von Piesbach.

Um den mediterranen Charakter des Ortes zu unterstreichen, wird der östliche Hang vor dem Feuerwehrgerätehaus durchgängig mit Lavendel bepflanzt. Der westliche Teil des Kirchberghangs wird mit Blick auf die lebhafte Theatertradition des Ortes in Form von Zuschauerrängen mit Rasenstreifen terrassiert, die gleichzeitig den Blick auf die Pfarrkirche freigeben.

Die bisherigen Parkplätze vor dem Hang werden zu einem Dorfplatz umgestaltet, der gleichzeitig bei Veranstaltungen als Bühne dient. Mit weiteren Neugestaltungen (Möblierungen, Brunnen, Treppenanlage, Pfarrgarten, Stützmauer) entwickelt sich der Kirchberg mit seiner generationenübergreifenden Funktion zum attraktiven Herzstück des Ortsteils.

Neue Bushaltestelle Hauptstraße in Piesbach

In unmittelbarer Nähe der Banken und Geschäfte im Ortskern Piesbach wird durch den Abriss des ehemaligen Wohnhauses Hauptstraße 75 Platz geschaffen für eine neue Bushaltestelle sowie weitere Parkflächen.

Oberhalb der neuen Haltestelle, die die bisherige am Kirchberghang ersetzt, werden die Grundrisse einer ehemals dort vorhandenen Kapelle nachgebildet. Die Fläche der ehemaligen Kapelle wird zum Teil bepflastert, zum Teil mit Lavendel bepflanzt. Ruhebänke sowie eine Informationstafel zur Geschichte des ehemaligen Gotteshauses werden in unmittelbarer Nähe aufgestellt.