Spritsparfahrtraining

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

die Ölkonzerne drehen zu unserem Leidwesen ständig an der Preisschraube. Die Preise für E 10, Super bleifrei, Super plus und Diesel steigen auf immer neue Rekordhöhen und sorgen für heftige Diskussionen. Viele Autofahrer, die auf ihr Kraftfahrzeug angewiesen sind, fühlen sich dieser Preisspirale hilflos ausgeliefert. Laut Bund der Steuerzahler hat ein Muster-Pendler (80 Km einfacher Weg, VW Golf) inzwischen schon rund 9.200.- Euro Kosten für den Arbeitsweg. Das sind rund 3.000.- Euro mehr als vor 4 Jahren.

Was können die Bürger, Firmen aber auch wir als Kommune dagegen tun?

Ganz einfach: HANDELN, denn nur darüber reden bringt nichts!

Gemeinsam mit unseren Nalbacher Fahrschulen möchte die Null-Emissions-Gemeinde Nalbach etwas für die Umwelt und den Geldbeutel tun. Im Rahmen des „Nalbacher Spritsparfahrtrainings“ möchten wir Ihnen daher die Möglichkeit geben, von Fachleuten hier speziell geschult zu werden. Durch eine clevere Fahrweise sind Einsparungen im Verbrauch und bei Emissionen um bis zu 20 % möglich. Unsere Fahrlehrer möchten Ihnen zeigen, auf was es neben Schaltvorgängen, vorausschauendem Fahren oder Reifendruck sonst noch ankommt. Für den Muster-Pendler wäre nach Berücksichtigung aller erlernten Einspartipps eine jährliche Ersparnis von ca. 1.840.- Euro möglich.

Wir haben daher ein bislang einmaliges Gesamtpaket für Sie geschnürt. Auf Grundlage der neusten Praxiserfahrungen bieten wir Ihnen eine 6-stündige praktische und theoretische Ausbildung.

Wann: Samstag, den 20.08.2011

Wo:     Räume des Energieberaternetzwerks in der Alten Schule Piesbach

Beginn: 09:00 Uhr

Ende: gegen 15:00 Uhr

Kosten: 19.- Eurozu entrichten am Tag der Veranstaltung!

!!! ACHTUNG !!!

Anmeldeschluss 03.08.2011Schriftliche Anmeldung bitte abgeben, per E-Mail oder telefonisch:

 

 

Stabstelle I (Umwelt, Klimaschutz, Dorfentwicklung)

Rathausplatz 1 (großer Bürocontainer 1. OG)

66809 Nalbach

Per E-Mail: j.laub(at)nalbach.de

Telefon 06838/9002-164 


Energiemesse der Gemeinde Nalbach am 10.10.2010 - Ein voller Erfolg

Innovationen rund um die Themen Energieeffizienz, neue Energien und regionale Wertschöpfung standen im Mittelpunkt der großen Energiemesse der Gemeinde Nalbach am Sonntag, dem 10. Oktober 2010, in der Piesbacher Kirchberghalle.

Den Besuchern wurden zum Einen die Ergebnisse des Klimaschutzkonzeptes vorgestellt, zum Anderen erfolgte mit der Messe der Startschuss zum Übergang von der reinen Konzepterstellung zur Umsetzung. So wurden den Besuchern mit den 17 Ausstellern mögliche Partner aus der Gemeinde und der Region vorgestellt, die bei der Umsetzung von Renovierungs- wie auch Sanierungsarbeiten hilfreich zur Seite stehen können. Bei diesen Ausstellern konnte man sich über die Themen Energieeffizienz und erneuerbare Energien informieren, es wurden von der „einfachen“ Fenstersanierung bis zum Neubau vielfältige Möglichkeiten vorgestellt. Diejenigen, die sich für Investitionen im Bereich Photovoltaik interessieren konnten am Stand der Gemeinde Nalbach das, in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Saarlouis erstellte lasergestützte Solarkataster für die Nalbacher Dächer einsehen.

Auf der Energiemesse wurde jedoch nicht nur informiert. Auch die Energien der Besucher wurden aktiviert. Für jede Menge Spass und Action sorgte der mit unserem Kooperationspartner energis aufgebaute Energie-Erlebnisparcours. Hier konnten die Besucher mit den neuartigen Segways Hindernisse umrunden, die Fortbewegung mittels Elektrofahrrad und Elektroroller ausprobieren, sowie als gelungenes Beispiel für das Auto der Zukunft eine Runde mit dem elektrisch betriebenen Fiat 500 drehen.

Damit auch die Jüngsten Energie spielerisch erleben bot die Offene Ganztagsschule der Gemeinde am Nachmittag einen Kinder-Klima-Campus an. Es wurden unter anderem Wind- und Sonnenenergie am Computer gemessen, mittels eines selbstgebauten Wasserrades Gewichte hochgehoben, Unterwasservulkane zum Ausbruch gebracht sowie mehrere „Tornados im Glas“ gestartet.  

 


Energie sparen muss nicht teuer sein - Kleine Maßnahmen-große Wirkung

Am 03.09.09 beteiligt sich die Verbraucherzentrale erstmals an der Energieberatung in Nalbach mit einem Vortrag. Die Energieberaterin Dipl.-Ing. Christine Mörgen erläutert um 19.00 h in der ehemaligen Grundschule in Piesbach wie man mit geringem oder ganz ohne finanziellen Aufwand zum Energiesparen beitragen kann.

Viel Geld in Energieeinsparmaßnahmen zu stecken, ist oft nicht möglich. So steht der eine oder andere vor seiner Heizkostenabrechnung und zuckt mit den Achseln. Das muss aber nicht sein.
Die Energieberater der Verbraucherzentrale kennen zahlreiche Möglichkeiten wie man den Strom- und Heizungsverbrauch im Haushalt reduzieren kann. Dazu ist in den meisten Fällen noch nicht mal ein Euro nötig. Dies kann die konsequente Vermeidung von Stand-by-Verlusten, die bedarfsgerecht abgestimmte Einstellung der Warmwasserbereitung oder richtiges Heizen und Lüften sein. Viele Dinge lassen sich unter Anleitung der Energieberater der Verbraucherzentrale auch mit sehr geringem Budget deutlich verbessern. So kann der Energieverlust von Heizkörpernischen spürbar minimiert werden. Schlechte Fenster mit Einscheiben- oder einfacher Isolierverglasung lassen sich energetisch deutlich verbessern, ohne dass das ganze Fenster ausgetauscht werden muss.
Auch Verbesserungen an der Heizungsanlage, den Heizungsrohren bzw. den Thermostatventilen sind für relativ wenig Geld realisierbar. Dies fängt bei der Dämmung der Heizleitungen an, geht über effektive Heizungspumpen und hört bei der Wahl der richtigen Thermostatventile noch nicht auf.


Kostenlose Energieerstberatungen im Rahmen des Projekts „Null-Emissions-Gemeinde Nalbach“

Im Rahmen des Projektes „ Null-Emissions-Gemeinde Nalbach“ hat die Gemeinde Nalbach für alle Bürgerinnen und Bürger ein Energieberatungsbüro mit regelmäßiger Sprechstunde eingerichtet.

Mit der Unterstützung staatlich anerkannter Energieberater werden alle Fragen rund um das Thema Energieeinsparung und Effizienzsteigerung im Gebäudebestand oder beim Neubau  beantwortet.             


Die Berater des Energieberaternetzwerks werden in Zusammenarbeit mit der Gemeinde immer am ersten Donnerstag des Monats zur Verfügung stehen.

Der nächste Beratungstermin findet am

Donnerstag dem 06. August 2009,  19:00 – 21:00 Uhr,

in den Räumlichkeiten der ehemaligen Grundschule im Ortsteil Piesbach

statt.

Das neugegründete Energieberaternetzwerk besteht aus mehreren Energieberatern der Region. Durch kompetente Erstberatung erhalten die Bürgerinnen und Bürgern unserer Gemeinde nunmehr eine große Unterstützung, wenn es um die wichtige Frage geht, Energie effizient zu nutzen.

Mit diesem Angebot wird eine optimale Ergänzung zu den ab Sommer 2009 geplanten kostenlosen Energieberatungen geschaffen, die wir vor Ort bei einigen Bürgerinnen und Bürgern durchführen werden. Über die genauen Bewerbungskritieren für eine Teilnahme an den Vor-Ort-Beratungen werden wir Sie gesondert informieren.

Nutzen Sie diese Gelegenheit, sich kompetent über Energieeinsparmaßnahmen informieren zu lassen!

Patrik Lauer

Bürgermeister

 


Ermittlung des tatsächlichen Wärmebedarfes der Gemeinde im Rahmen des Projektes „Null-Emissions-Gemeinde Nalbach“

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

wir haben uns im Rahmen des Projektes „Null-Emissions-Gemeinde Nalbach“ das Ziel gesetzt, die CO2-Bilanz der Gemeinde bei der Erzeugung von Wärme- und Stromenergie neutral zu gestalten.  

Um dieses Ziel erreichen zu können, muss zunächst der tatsächliche Wärmebedarf der Gemeinde ermittelt werden.

Diesbezüglich werden ab dem 14.04.2009 Mitarbeiter des Instituts für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) eine Straßenbegehung vornehmen. Hierbei wird jedes einzelne Gebäude fotografiert bzw. gefilmt und in Altersklassen eingestuft, um den Wärmebedarf abschätzen zu können. Die Begehung wird nach ca. 4 Wochen abgeschlossen sein.

Sämtliche erhobenen Daten werden ausschließlich zu wissenschaftlichen Zwecken verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. Ich versichere Ihnen, dass die Bestimmungen des Datenschutzgesetzes eingehalten werden und alle Daten nur anonymisiert weiterverarbeitet und dargestellt werden.


Auftaktveranstaltung "Null-Emissions-Gemeinde Nalbach" am 13.03.2009

Bürgermeister Patrik Lauer in der Diskussion mit Prof. Peter Heck (IfaS);

Am Freitag, dem 13.03.2009, fand um 19:30 Uhr die Auftaktveranstaltung zum Projekt „Null-Emissions-Gemeinde Nalbach“ in der Michaelshalle in Körprich statt.

Ca. 250 Besucher fanden den Weg in die Michaelshalle um sich über das Vorhaben der Gemeinde den kommunalen Klimaschutz und regionale Wertschöpfung durch das Projekt „Null-Emissions-Gemeinde“ zu vereinen, zu informieren.

Bürgermeister Lauer begrüßte die interessierte Öffentlichkeit und erläuterte die Motivation der Gemeinde die Energieversorgung in Nalbach langfristig klimaneutral zu gestalten.

Vor allem die Betrachtung des Klimaschutzes als zentrale Aufgabe aller politischen Ebenen und Motor für die regionale Wirtschaft sowie die negativen Auswirkungen des Steinkohlebergbaus unter Nalbach, verdeutlichte Bürgermeister als besondere Motivation für das Projekt.
Um das ambitionierte Ziel zu erreichen, sollen bis zum Jahr 2020 die CO2-Emissionen in der Gemeinde um 50% gesenkt werden; danach soll eine weitgehende Vermeidung des CO2–Ausstoßes durch regenerative Energiequellen erreicht werden.

Weiterhin referierte Bürgermeister Lauer über den bisherigen Projektverlauf und veranschaulichte den Anwesenden den weiteren zeitlichen und inhaltlichen Projektrahmen.

Als nächste Schritte nannte Bürgermeister die umfangreichen und bereits begonnenen Analysen, an deren Ende die CO²-Bilanz der Gemeinde stehen wird. Auf deren Grundlage werden die Entwicklung konkreter Projektideen und die Initiierung von Machbarkeitsstudien folgen. Erste konkrete Ergebnisse werden ab Anfang April 2009 erwartet; so werden die Akteursanalyse sowie die Untersuchung des Potential der Gemeinde für Photovoltaik und Solarthermie bis zu diesem Zeitpunkt vom Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) abgeschlossen sein.

Im Anschluss an die Einführung begrüßte Bürgermeister Lauer Prof. Peter Heck, den Leiter des von der Gemeinde mit der Erstellung des Klimaschutzkonzeptes beauftragten Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) vom Umwelt-Campus Birkenfeld.

IfaS wird im weiteren Projektverlauf für private Wohnhäuser, Gewerbebetriebe und öffentliche Gebäude den gegenwärtigen Wärme- u. Stromverbrauch erfassen und analysieren, wie man die Energieeffizienz an den Gebäudehüllen, bei der Beleuchtung oder Heiztechnik steigern kann. Außerdem werden die regionalen Möglichkeiten für die Nutzung von Biomasse, Solar- und Windenergie, Wasserkraft und der Kraft-Wärme-Koppelung untersucht.

Prof. Heck erläuterte der interessierten Öffentlichkeit die unterschiedlichen Ansätze des Null-Emissions-Gedankens. Anhand von Referenzprojekten, die bereits von IfaS begleitet werden, verdeutlichte er den Zuhöreren die Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit einer Energieversorgung mit regionaler Wertschöpfung für die Zukunft. Weiterhin erklärte er anhand von konkreten Beispielen wie vorhandene Energiesparpotentiale in Nalbach sinnvoll genutzt werden können und auch wirtschaftlich im Hinblick auf steigende Energiekosten eingesetzt werden können.


Nalbach erhält Fördergelder der Bundesregierung für innovatives Klimaschutzkonzept

Bürgermeister Patrik Lauer bei der Übergabe des Zuwendungsbescheides mit Staatssekretärin Astrid Klug und dem Leiter von Ifas, Herrn Prof. Dr. Peter Heck
Bürgermeister Patrik Lauer bei der Übergabe des Zuwendungsbescheides mit Staatssekretärin Astrid Klug und dem Leiter von Ifas, Herrn Prof. Dr. Peter Heck

Die Bemühungen der Gemeinde Nalbach, kommunalen Klimaschutz und regionale Wertschöpfung durch das Projekt „Null-Emissions-Gemeinde“ zu vereinen, wurden nunmehr vom Bundesumweltministerium ausdrücklich gewürdigt.

Als erste saarländische Gemeinde erhielt Nalbach Anfang des Jahres eine Förderung aus der Klimaschutzinitiative der Bundesregierung. Staatssekretärin Astrid Klug selbst ließ es sich nicht nehmen, Bürgermeister Lauer persönlich den Zuwendungsbescheid über 153.000 € zu überbringen.

Ziel des Projektes „Null-Emissions-Gemeinde Nalbach“ ist es, die Energieversorgung der Gemeinde langfristig klimaneutral zu gestalten. Um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen, sollen bis zum Jahr 2020 die CO2-Emissionen in unserer Gemeinde um 50% gesenkt werden, danach soll eine weitgehende Vermeidung des CO2–Ausstoßes durch regenerative Energiequellen erreicht werden.

Das von der Gemeinde mit der Erstellung des Klimaschutzkonzeptes beauftragte Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (Ifas) vom Umwelt-Campus Birkenfeld wird für private Wohnhäuser, Gewerbebetriebe und öffentliche Gebäude den gegenwärtigen Wärme- u. Stromverbrauch erfassen und analysieren, wie man die Energieeffizienz an den Gebäudehüllen, bei der Beleuchtung oder Heiztechnik steigern kann. Außerdem werden die regionalen Möglichkeiten für die Nutzung von Biomasse, Solar- und Windenergie, Wasserkraft und der Kraft-Wärme-Koppelung untersucht.

Staatssekretärin Klug zeigte sich bei der Übergabe des Bescheides am 08.01.2009 von den Nalbachern Bemühungen beeindruckt: „Nalbach ist nicht nur im Saarland an der Spitze der Bewegung.“

Ferner führte die Staatssekretärin zur Zielstrebigkeit der gemeindlichen Bemühungen aus: „Die Nalbacher waren schon bei mir, als das Klimaschutzprogramm noch gar nicht veröffentlicht war.“