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Dorfmitte Nalbach - Baubeginn und geänderte Verkehrsführung

Start des ersten und zweiten Bauabschnittes rund um das Kirchenumfeld und die neue Kreissparkasse

Der zentrale Ortsmittelpunkt von Nalbach ist der Hubertusplatz. Hier laufen wichtige Wege zusammen und bei Festen und Veranstaltungen im Jahresverlauf ist er immer wieder Mittelpunkt. Die Bedeutung dieses Platzes für die Gemeinde wurde in Bürgerworkshops herausgearbeitet und findet sich im Gemeindeentwicklungskonzept (GEKO) wieder. Abgeleitet aus dem GEKO wurde in der Vergangenheit im teilräumlichen Entwicklungskonzept (TEKO) geplant, wie genau der Hubertusplatz als zentraler Entwicklungsschwerpunkt für Nalbach zu sehen ist. Nun, nach langer Planung und Abstimmung zwischen Gemeinde Nalbach, der KSK Saarlouis und auch der Kirchengemeinde St. Peter und Paul, wird mit den Baumaßnahmen begonnen, die das Zentrum von Nalbach verändern sollen. Wirkt der neue KSK-Bau im ersten Moment dominierend in den Augen von vielen Bürgern, verbirgt sich dahinter doch der Gedanke, die Ortsmitte klarer nach Funktionen zu trennen. Während der Hubertusplatz selbst als öffentlicher Markt- und Veranstaltungsort gesehen werden kann, befindet sich der Kirchenvorplatz zukünftig in geschützter, introvertierter Lage. Nach wie vor wird der Hubertusplatz als Parkplatz genutzt werden können. Die ersten zwei Bauabschnitte der Umgestaltung beginnen in der nächsten Woche.

Veränderungen des Kirchvorplatzes

Im Mittelpunkt des ersten Bauabschnittes steht der Kirchplatz. Dieser ist mit dem KSK-Gebäude räumlich nun deutlich von der restlichen Ortsmitte abgetrennt. Die erhöhte Ebene vor dem Kirchenportal soll so angelegt werden, dass hier Raum für Versammlungen und Veranstaltungen entsteht. Eine Freitreppe trennt den Vorplatz zum öffentlichen Straßenraum der Hubertusstraße. Sitzmöglichkeiten werden in diesem Bereich neu geschaffen und eine Infostele für Kirche und Gemeinde bietet zukünftig die Möglichkeit, Veranstaltungen anzukündigen oder auf touristische Besonderheiten hinzuweisen. Ein einheitlicher Belag sorgt dafür, dass die Kirchplatzflächen optisch mit dem Sparkassenumfeld harmonieren. Entlang der Fassade der KSK wird eine schwach geneigte Rampe einen barrierefreien Zugang zur Kirche ermöglichen. Einen besonderen Ort der Ruhe jenseits des hektischen Straßenlebens wird zukünftig der Kirchgarten bieten, in dem auch die Pastorengräber zu finden sind.

Umfeld der Kreissparkasse

Der zweite Bauabschnitt widmet sich dem Umfeld der Sparkasse. Um das Gebäude herum wird ein beiger Betonstein gelegt, der auch die unterschiedlichen Gefällesituationen ausgleichen kann. Besonders wichtig für viele Bürger sind die Parkmöglichkeiten in der Ortsmitte. Deshalb werden entlang der Piesbacher Straße, vorbei am KSK-Gebäude,  neun öffentliche Parkplätze entstehen. Zusätzlich wird es zwei weiter Kurzzeitparkplätze geben. Auch die Straßenverkehrsführung wird im Laufe der Baumaßnahmen an die neugestaltete Ortsmitte angepasst werden.

Veränderte Verkehrsführung

Mit Beginn der Bauarbeiten wird die Verkehrsführung im Bereich der Piesbacher Straße ab Montag, 20.11.2017 geändert.  Die Piesbacher Straße wird vorübergehend zur Einbahnstraße mit Fahrtrichtung Piesbach. Die Umleitung erfolgt über die Hauptdurchfahrtsstraße in Piesbach sowie über den Lehweg und die Sportplatzstraße. Betroffen von dieser Maßnahme sind auch der Schulbusverkehr sowie der reguläre Linienverkehr.
(siehe Fotos)


 

 

Bekanntmachung Öffentliche Auslegung

Bebauungsplanverfahren einschl. paralleler Teiländerung des Flächennutzungsplanes

„Westlich der Bierbachstraße“ in der Gemeinde Nalbach


Der Rat der Gemeinde Nalbach hat in seiner Sitzung am 08.09.2016 die Einleitung des Bebauungsplanverfahrens „Westlich der Bierbachstraße“ beschlossen.
Weiterhin wurde in der Sitzung am 29.06.2017 beschlossen, den Flächennutzungsplan für den Teilbereich des Bebauungsplangebietes im Parallelverfahren zu ändern.
Mit dem vorliegenden Bebauungsplan sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Entstehung eines Sondergebietes für Erholung, Freizeit, Pferdesport und Pferdehaltung geschaffen werden. Das geplante Gebiet fügt sich mit seinen Festsetzungen in die Umgebung ein bzw. orientiert es sich mit seinen Festsetzungen an dem rechtskräftigen Bebauungsplan „Bierbach / Ziegelei, 1. Änderung“.
Zwischenzeitlich haben die frühzeitigen Beteiligungsschritte stattgefunden.
Der Rat der Gemeinde Nalbach hat in seiner Sitzung am 26.10.2017 die Öffentliche Auslegung des o.g. Bebauungsplanes einschl. paralleler FNP-Teiländerung beschlossen. Gem. § 3 Abs. 2 BauGB wird hiermit öffentlich bekannt gemacht, dass der Entwurf des Bebauungsplanes einschl. paralleler FNP-Teiländerung, bestehend aus der Planzeichnung und der Begründung sowie dem Umweltbericht und den bereits vorhandenen umweltbezogenen Informationen in der Zeit vom 20.11.2017 bis einschließlich 21.12.2017 im Bauamt im Bauamt der Gemeinde Nalbach, Rathausplatz 1, 66809 Nalbach während der üblichen Dienststunden für jedermann einsehbar ausliegt.
Es ist davon auszugehen, dass der Zeitraum der Auslegung der Komplexität der Planungsaufgabe angemessen ist.
Während der Auslegungsfrist können Stellungnahmen abgegeben werden. Es wird darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bauleitplan unberücksichtigt bleiben können.
Weiterhin wird für den FNP darauf hingewiesen, dass eine Vereinigung im Sinne des § 4 Abs. 3 Satz1 Nr. 2 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes in einem Rechtsbehelfsverfahren nach § 7 Abs. 2 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes gem. § 7 Abs. 3 Satz 1 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes mit allen Einwendungen ausgeschlossen ist, die sie im Rahmen der Auslegungsfrist nicht oder nicht rechtzeitig geltend gemacht hat, aber hätte geltend machen können.
Neben dem Entwurf der Bauleitpläne sind folgende Dokumente verfügbar, die umweltbezogene Informationen enthalten:
 Umweltbericht gem. Anlage 1 zum BauGB
 Folgende Stellungnahmen von Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange, die im Rahmen des Scopings gem. § 4 Abs. 1 BauGB eingegangen sind und umweltrelevante Informationen enthalten, liegen vor: 

Stellungnahme Behörde oder TÖB

Thematischer Bezug

Landesamt für Umwelt und Arbeitsschutz

Naturschutz, Entwässerung, Schutzgut Boden, Hinweis, dass etwaige bekannt werdende Altlasten mitzuteilen sind.

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr

Hinweis auf Fluggelände Dillingen-Diefflen

Landespolizeipräsidium – Kampfmittelbeseitigungsdienst

Hinweis, dass wider Erwarten vorgefundene Kampfmittel unverzüglich mitzuteilen sind.

Landesdenkmalamt

Hinweis auf die Anzeigepflicht und das befristete Veränderungsverbot bei Bodenfunden.

 Die Unterlagen zur Planung finden Sie außerdem hier.

 

 



Spielplatzcheck der Gemeinde Nalbach

Helfen Sie uns, herauszufinden, welche Spielplätze unserer Gemeinde  besonders gerne und oft genutzt werden. Sagen Sie uns, wo Sie Verbesserungen oder Wünsche haben.

 

Mit unserer Onlineumfrage haben Sie die Chance, uns bei der zukünftigen Gestaltung der Spielplätze zu unterstützen.

 

Nehmen Sie sich einige Minuten Zeit und beantworten Sie uns die acht Fragen.

 

Wir bedanken uns für Ihre Mitarbeit!

 

 

Hier geht's zur Onlineumfrage!



 

Himmelsleiter gesperrt!

Seit mehreren Wochen ist die Himmelsleiter am Litermont  aus Gründen der Verkehrssicherheit gesperrt. Grund für die Sperrung ist ein marodes Geländer.

Da sowohl der Neubau der Leiter sowie die notwendigen Reparaturarbeiten erhebliche Kosten verursachen und noch nicht abzusehen ist, wann die hierzu erforderlichen Gelder zur Verfügung stehen werden, kann mit den Arbeiten noch nicht sofort begonnen werden.

Daher ist damit zu rechnen, dass die vollständige Sperrung der Leiter für einen längeren Zeitraum notwendig sein wird.

Wir bitten um Beachtung und ihr Verständnis.


Sperrung des Fußweges/Treppenanlage Etzelbachstraße/Fußbachstraße

Im Zuge der Umbauarbeiten an der

KiTa St. Peter und Paul

muss bis auf Weiteres die Straße vor dem Gebäude und der Fußweg entlang des Kindergartens komplett gesperrt werden.

 

Für Belästigungen während der Baumaßnahme bitte ich bereits heute um Verständnis!

 

Ihr Bürgermeister
Peter Lehnert


Büroräume im Rathaus zu Vermieten

 

Weitere Informationen können hier eingesehen werden.

 

 


Wohnraum zu Vermieten

  

Die Gemeinde Nalbach bietet derzeit freien Wohnraum zur Miete an.

Derzeit verfügbare Immobilien können Sie hier sehen.

 


Resolution des Nalbacher Gemeinderates zum Thema Ewigkeitskosten und -lasten des Bergbaus

Aktuell wird im Saarland eine heftige Debatte um die Ewigkeitskosten und -lasten des Bergbaus und die damit eng verknüpften Frage der Grubenwasserhaltung geführt. Vor dem Hintergrund, dass es sich bei der Bewältigung der Ewigkeitslasten des Steinkohlenbergbaus und den damit verbundenen Genehmigungsverfahren um die sicherlich wichtigsten und nachhaltigsten Zulassungen im saarländischen Bergbau handelt hat der Gemeinderat der Gemeinde Nalbach in seiner Sitzung am 26.09.2014 folgende Resolution verabschiedet:


Im Zuge der Generationengerechtigkeit und mit dem Ziel einer nachhaltigen und stabilen Antwort auf die bergbaupolitischen Fragestellungen im Zusammenhang mit den Ewigkeitslasten des Steinkohlenbergbaus fordert die Gemeinde Nalbach:

  •  
    Parallel zur Aufstellung eines Wasserhaltungskonzepts muss die Aufstellung eines allen fachlichen wie rechtlichen Anforderungen genügenden Betriebsplans (Rahmenabschluss- bzw. Abschlussbetriebsplans) für sämtliche Bergwerke des Saarreviers gemäß § 53 BBergG erfolgen, der die mit dem Grubenwasseranstieg verbundenen Fragen dergestalt regelt, dass die in § 55 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 bis 13 und Absatz 2 BBergG bezeichneten Zulassungsvoraussetzungen erfüllt sind und damit insbesondere gemeinschädliche Einwirkungen im Sinne des § 55 Abs. 1 Satz 1 Nr. 9 BBergG durch das ansteigende Grubenwasser nicht zu erwarten sind. Die Aufstellung eines solchen (Rahmenabschluss- bzw. Abschluss-) Betriebsplans ist mit einer Umweltverträglichkeitsprüfung zu verbinden, deren Ergebnisse im Rahmen der Zulassung des Betriebsplans zu berücksichtigen sind.

  • Von der Landesregierung, der RAG AG sowie der RAG Stiftung ist eine im höchsten Maße transparente Vorgehensweise bei allen Verfahrensschritten zu gewährleisten, die mit dem Auslaufen des aktiven Bergbaus und der Bewältigung der Ewigkeitslasten des Steinkohlenbergbaus einhergehen.

  • Bei der Aufstellung von Konzepten und Betriebsplänen sind alle heute bekannten oder absehbaren Optionen zu berücksichtigen und zu bewerten. Der aktiven Teilhabe aller Betroffenen (Kommunen, Unternehmen, Bürgerinnen und Bürger, eingetragene Verbände, Gemeinschaften der Bergbaubetroffen, etc.) ist dabei in besonderer Weise Rechnung zu tragen.

  • Grundlage eines Wasserhaltungskonzeptes der RAG AG bzw. der RAG Stiftung müssen Fachgutachten und Risikobewertungen sein, die neutral und wissenschaftlich fundiert in einem Modell zur Neuorganisation der Grubenwasserhaltung in der Primsmulde sowie allen Gruben des Saarreviers münden. Dieses Modell muss garantieren, dass keine negativen, großflächigen Auswirkungen und Gefahren für Mensch, Umwelt, das Grundwasservorkommen und die Sachgüter Dritter entstehen. Die Umsetzung der Maßnahmen muss mit ausreichenden und geeigneten Monitoringmaßnahmen langfristig überwacht werden. Die jeweiligen Prozesse müssen jederzeit aufzuhalten sein, wie auch die Wiederherstellung des „Status Quo“ zum Ende des Bergbaus jederzeit möglich sein muss.

  • Zu allen Anträgen sind seitens der Landesregierung zwingend externe, neutrale Fachgutachten zur Verifizierung der vorgelegten Daten einzuholen. Über das Ergebnis der Verifikation sind die betroffenen Kommunen und oben aufgeführten Interessenvertreter ausführlich zu informieren und zu hören.
  • Wegen der tektonischen Besonderheiten im Abbaugebiet und der realistischen Gefahr erneuter Erdbeben durch den Grubenwasseranstieg in der Primsmulde ist das Seismographennetz, das bis nach dem bergbaubedingten Erdbeben am 23.02.2008 im Abbaugebiet installiert war, wieder aufzubauen, zu erweitern und von neutralen Institutionen (z.B. Universitäten) zu betreiben. Die Daten sind für die Öffentlichkeit frei zugänglich – in Echtzeit – im Internet abzubilden.
  •  
    Das Bergamt Saarbrücken wird aufgefordert, die Zulassung des Sonderbetriebsplans vom 19.02.2013 der RAG AG für den kontrollierten Anstieg des Grubenwassers im ehemaligen Abbaugebiet Primsmulde des Bergwerks Saar außer Kraft zu setzen. Erst nach Erarbeitung, Prüfung und Bewilligung eines tragenden Konzeptes zur Grubenwasserhaltung, das auch im Sinne der Generationengerechtigkeit Bestand haben kann, kann die Flutung ggfls. wieder aufgenommen werden. Bis zu einer einvernehmlichen Lösung der in dieser Resolution beschriebenen Problematik und Sachlage ist die RAG AG aufzufordern, die Grubenwasserhaltung im Bergwerk Saar dergestalt wieder aufzunehmen, dass ein weiterer Anstieg des Grubenwassers verhindert bzw. der status quo der während der ursprünglichen Betriebstätigkeit vorhandenen Wasserstände wieder erreicht wird.